Digitales Argumentationstraining zum Umgang mit verschwörungsideologischen Äußerungen mit der Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)

Datum
29.04.2021
Uhrzeit
18:00 - 21:00

Wann: 29. April 2021, 18-21:00 Uhr, auf 15 Teilnehmende begrenzt, Anmeldung über: 

Viele kennen die folgenden Situationen nur zu gut: Im Kneipengespräch wird mal wieder Geflüchteten die Schuld für fehlenden Wohnraum und die schlechte Ausstattung von Schulen gegeben. Im Hausflur wird die Nachbarin gezielt beleidigt, weil sie Muslima ist. Bei der Familienfeier spricht der Onkel plötzlich von einer “Corona-Diktatur”. Ob im Bekanntenkreis, im Netz oder am Wahlkampfstand: Seit dem Beginn der Corona-Pandemie scheinen Verschwörungsideologien plötzlich allgegenwärtig zu sein. Zu ihnen gehören unter anderem die Behauptungen, dass die Pandemie nicht existiere und die Regierung eine “Corona-Diktatur” errichtet habe bis hin zu Erzählungen von einer “neuen Weltordnung”, die mithilfe der Corona-Pandemie errichtet werden solle.  Vielen Engagierten sind solche Sprüche bekannt. Dabei lösen verschwörungsideologische Sprüche oftmals Unsicherheiten über das „richtige” Verhalten und die notwendigen Reaktionen aus. Wer ihnen wirksam begegnen will, sollte inhaltlich gewappnet sein, die Situation adäquat einschätzen können und sich seiner eigenen Möglichkeiten und Grenzen bewusst sein. Das digitale Argumentationstraining will inhaltliches und methodisches Handwerkszeug zum angemessenen Umgang mit solchen Situationen und Aussagen zur Verfügung stellen und dadurch die Verhaltenssicherheit der Teilnehmenden stärken. Der Workshop beginnt mit einem einführenden Input zu Charakter und Funktion von Verschwörungsideologien sowie ihrem Platz im rechtsextremen und rechtspopulistischen Weltbild. Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmenden werden Handlungsmöglichkeiten diskutiert und in Übungen erprobt.

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